Grafenau 2012

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Grafenau 04/12

Wir kamen diesmal aus verschiedenen Himmelsrichtungen und so entschied ich einen unverfehlbaren Treffpunkt an einer Raststätte kurz vor Freising …

Nadjas schwarze Stute war so mit Elan beflügelt, dass sie einen vollen Glockenschlag vor unserer ausgemachten Zeit am Treffpunkt eintraf. Meister Jurek und Lumpen-Anderl kamen mit ihrem Tross pünktlich an. Lady Brigid’s Ross fand es an einer Weggabelung viel interresanter, eine andere Richtung einzuschlagen und meine treue Gefährtin Jaran zog meine Habe mürrisch. Alsdann wir alle zusammen waren, setzen wir unsere Reise Richtung Grafenau fort und trafen zur Mittagsstund dort ein.
Der Freiherr Helmut zue Newndorf und Galgenau wies uns einen Platz zu und wir begannen unverzüglich den Aufbau unseres Lager, das dann in der Nachmittag Stund stand ….

Wir entfachten ein Feuer und die Weiber kochten für uns Manner ein fürstliches Mahl!
An diesem Abend fielen wir alle recht früh auf unsere Liegestätten und alle schliefen erschöpft ein.

Freytag -wir alle gut erholt- schauten wir dem Treiben zu, wie unsere Lagergefährten langsam eintrafen und sich beflügelten ihre Stätter zu errichten, da ja Freiherr Helmut zu Eile geboten hatte. Freiherr Helmut rief zum Treffen, um die weitere Lage zu Grafenau zu erläutern. Ich sandte Lady Brigid und Leila. Ich bekam Kunde, dass mein Weibe mir nachreise und erwartetete sehnsüchtig ihre Ankunft. Am Nachmittag mussten wir dann doch alle vorstellig sein, denn man begrüsste alle Anwesenden mit Salz und Brot, nunja ein Beutel gefüllt mit Taler wäre mir lieber gewesen, aber die Geste zählt. Florian, Greta und Moritz kamen am späten Nachmittag an und mein Weib zur späten Abendstund.

Sonnenabend: wir alle komplett im Lager, der Markt bot aller Ware feil und vereinzelt verglichen die Bogeschützen ihr Können. Auch Schwertkämpfer versuchten ihr Geschick. Nun, diesmal musste ich dann doch von meiner Begabung absehen und behielt meine Finger bei mir, Wotan weiss, wie schwer mir das fiel, denn es boten sich viele Möglichkeiten, das eine oder andere abzugreifen. Auch verbot ich Florian in dieser Hinsicht irgendwie aufzufallen.

Sonntag: der Tag des Herrn, alle Mitstreiter trafen sich wieder vollzählig zu Freiherr Helmut ein. Ein grosser Magier macht ein Bild von allen, ein sehr mächtiger Magier …

Die Bogenschützen folgten dem Freiherr Helmut auf dass ein mächtiger Pfeilhagel die Götter besänftigte und wir machten uns zurück auf den Weg zu unserem Lager. So ging das Lager Grafenau dem Ende entgegen und wir packten am Montag unsere Habe zusammen und ritten den langen Weg nach Munichen zurück. Natürlich versprachen wir, nächstes Jahr wieder zu kommen

-Arioch-