Grimaar

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Als ich einst von meinen Beutezügen durch das Englische Königreich zurück kehrte, saß ich gemütlich in meiner Hütte vor einem  wärmenden Feuer. Es  war Winter geworden, was bei uns im Norden hieß, das das Blut gefror bevor es aus der klaffenden Wunde zu Boden tropfen konnte.

Plötzlich hörte ich ein seltsames Röcheln vor meinem Haus. Ich nahm meine Axt und mein Sax und ging hinaus. Dort lag er, ein Mann in Leder gekleidet, verwundet und kurz vor dem Erfrieren.

Ich kannte Ihn nicht jedoch fiel mir seine Augenklappe auf, ein Juwel war dort eingefasst. Ich träumte schon des öfteren von diesem Stein. Ob es nun die Gunst der Götter war oder einfach nur die Neugier, ich hiefte den Mann in meine Hütte und legte Ihn in die Nähe des Feuers auf ein Fell. Nun fanden meine Blicke seine Waffen und leichtes Unbehagen kam über mich. Ich wachte die ganze Nacht über Ihn und am nächsten Morgen schien er wieder etwas zu Kräften gekommen zu sein.

Er stellte sich mir als Arioch der Ketterer vor. Er war ein Vasall des Herzogs Heinrich dem Löwen. Nach einigen Tagen war er vollends genesen, und fragte mich ob ich Ihn nicht begleiten möchte.

Ich hatte keine Frau mehr, sie wurde einst bei der Jagd von einem wild gewordenem Eber angegriffen und tödlich verwundet.

Mich hielt hier also nichts weiter und somit beschloss ich mit Arioch von dannen zu ziehen. Dadurch lernte ich die anderen Vasallen des Hezoges kennen, und fühle mich nun wohl ein Münchner Gsindl zu sein.

Man sagt über mich:  Ein Mann wie ein Bär, genauso kräftig und genauso kuschelig

Alsdann nach einiger Zeit ein neues Weib in mein Leben trat und mir einen Sohn gebar, entschloss ich meinen Weg fortzufuehren mit meiner Famile, alledem trotz werde ich immer an das Gsindl zurueckdenken das mich in meinen schweren Tagen aufgenommen hat.

-Grimaar-