Shaya

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Einst wurde ich gebohren, im Stamme der Mongolen, als Tochter des Sippenfürsten habe ich mein Leben friedvoll verbracht!

Eines Tages verspürte ich die Nähe, ein Gefühl der Begierde ich spürte das sich jemand näherte und machte mich auf die Suche nach Ihm.
Sein Pferd trottete langsam mißwillig den Weg entlang, ziellos, ich sah ihn auf seinem Ross, einen Weinschlauch in der Hand. Seine Gestalt nicht eines Edlen, eher von jener Sorte die durch die Länderein streifen immer auf der Suche nach dem schnellen Glück. Auch bemerkte ich das ihm eine Auge fehlte denn er trug an dieser Stelle eine Augenklappe, der Stein funkelte in tausend Fassetten in hellen Sonnenlicht, bekleidet in Leder und man sah das er schwerst bewaffnet seinen Weg ritt.

Mir wurde bange und so versteckte ich mich und rief ihn, er vernahm meine Stimme doch er konnte sie nicht deuten, also ich rief ihn erneut und wieder suchte sein Blick nach mir, das übrig gebliebene Auge stahlgrau schweifte umher seine Hand an einem Schwert das ich so noch nie gesehen habe, er drehte sich im Sattel und ich sah das er auch am Gürtel mehrere Waffen trug.
Vielleicht war es doch keine gute Idee mich alleine im zu zeigen. So nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und rief ein drittes mal und tratt hinter dem Busch hervor, ich sah daß er erstaunt sein Pferd zum Stillstand brachte, sein Auge eben noch kalt stahlgrau wechselte in ein gütiges Blau und ein Gefühl des erkennen machte sich bei mir breit, als würde ich auf diesen Mann schon ein Leben lang warten.

Ich führte ihn zu meinem Volke, wieder spürte ich wie er sich verspannte, seine  rechte Hand lag auf dem Schwert, die Zügel seines Pferdes ließ er fallen und auch sein Ross stampfte Angrifflustig auf und die Nüstern blähten.
Er stellte sich vor und wir teilten das Salz und Brot mit ihm, langsam wurde er lockerer und erzählte von seinem Leben das er führte.
Als der Mond schon hoch am Himmel stand wies man ihm ein Zelt zu und er begegnete mir mehr als in meinem Traum. Er schlief ein und ich wollte bei ihm sein, wir hatten eine wunderbare Nacht und von da an unser Leben miteinander verbracht. Ein Ketterer, ein Dieb, ein Schmuggler, an meiner Seite, ich bin ihm gefolgt in sein Lager und wurde von Herzen empfangen, Lady Brigid aus dem Hause Dasio war die erste die mich begrüßte, mit offenen Armen und einem Dank.

Leila wurde mir als nächste vorgestellt die Perle aus dem Orient und ich spürte das sie  mich ins Herz schloß, die Herzen der Menschen gebrochen im Abendland.

 

-Shaya-